Dieses Jahr dürfte landesweit mit rund 4,1 Millionen Verkäufen bestehender Häuser enden, dem wenigsten seit dem Platzen der Immobilienblase im Jahr 2008 nach der Subprime-Hypothekenkrise, sagt Redfin. Hohe Hypothekenzinsen und immer noch hohe Preise machen es schwieriger denn je, sich ein Eigenheim zu leisten, was viele junge Menschen vom Wohneigentum ausschließt und dazu führt, dass Eigenheimbesitzer neu überdenken, ob 2023 der richtige Zeitpunkt für einen Umzug ist.

Der durchschnittliche tägliche Hypothekenzins erreichte diese Woche 8 %, den höchsten Stand seit 23 Jahren. Steigende Zinsen haben Käufer ins Abseits gedrängt. Ein geringer Lagerbestand ist ein weiterer Faktor, der die Verkäufe dämpft: Es stehen 14 % weniger Häuser zum Verkauf als vor einem Jahr, da Hausbesitzer weiterhin an relativ niedrigen Preisen festhalten müssen. Redfin-Makler empfehlen Käufern, die wegen des geringen Lagerbestands und der hohen Wohnkosten frustriert sind, über einen Neubau nachzudenken.