Der mexikanische Peso wertete über die Marke von 18,25 je USD ab und erreichte ein Sechsmonatstief, das zuletzt am 5. April verzeichnet wurde. Grund hierfür war ein stärker werdender US-Dollar und Wirtschaftsdaten, die die Erwartungen anhaltend höherer Zinssätze verstärkten.
Darüber hinaus stieg die Nachfrage nach sicheren Häfen mit der Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hamas.
In Mexiko stützten jedoch bestimmte Wirtschaftsindikatoren den Peso.
Die Weltbank korrigierte ihre Prognose für Mexikos BIP-Wachstum auf 3,2 % und stimmte damit mit den Prognosen des IWF überein.
Darüber hinaus übertrafen die Zahlen der mexikanischen Industrieproduktion im Jahresvergleich die Erwartungen und zeigten eine Verbesserung um 5,2 % gegenüber den erwarteten 4,6 %.
Während sich die Gesamtinflation dem Banxico-Zielbereich von 2 % bis 4 % näherte und mit 4,45 % unter den Erwartungen blieb, blieb die Kerninflation mit 5,8 % relativ stabil.
Dies bestärkte das Argument, den Zinssatz von 11,25 % bis zum Jahresende beizubehalten.

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